So verregnet der gestrige Tag in Kopenhagen auch war, so schön zeigte sich das Wetter heute. Bei strahlendem Sonnenschein und mit der Sonnenbrille ausgerüstet ging der zweite Tag in der Großstadt los. Die Dänen scheinen ein etwas anderes Kälteempfinden zu haben als wir. Nicht nur, dass sie bei Wind und Wetter auf dem Fahrrad sitzen, sondern auch in welcher Montur. Teilweise mit kurzer Hose, ohne Jacke und ohne Mütze. Dabei ist der Wind in Kopenhagen echt kalt und lässt 8 Grad auch gerne mal wie -1 wirken.


Auf dem Weg in die Innenstadt kehrte die Reisegruppe bei einem der vielen leckeren Bäckern ein, um ein Frühstück auf die Hand mitzunehmen. Weiter ging es ins Paludan Bog Café, in dem es noch ein Heißgetränk gab. Das Café ist in einer alten Buchhandlung platziert und hat richtig gemütliches Flair.



Heute sollte sich die Reisegruppe mal so richtig als Touris outen. Und wie geht das besser als mit einem Hop On Hop Off Bus. Gar nicht so leicht, die richtige Haltestelle zu finden. Schließlich war es dann aber soweit und die wilde Fahrt begann.

An allerhand Sehenswürdigkeiten fuhr der Bus, sofern er fuhr, vorbei. Die roten Ampeln in Kopenhagen sind wirklich nervig. Andauernd muss angehalten werden. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Figur der kleinen Meerjungfrau am Hafen. Glücklicherweise fuhr der Bus diese an und wartete sogar, damit man für ein kurzes Foto aussteigen konnte.

Mindestens ebenso bekannt ist der Nyhavn (neuer Hafen). Die bunten Häuser sind ein absoluter Touri-Magnet.


Einige Fußmarsche später nahm sich die Reisegruppe noch einen richtigen Haps vor: Der Rundetårn wurde erklommen. Das steht für im Dänischen für „Runder Turm“ und meint das aus dem 17. Jahrhundert älteste funktionsfähige Observatorium Europas. Im Drehwurm ging es bergauf, bis man mit toller Aussicht belohnt wurde.



Nach einem räudigen Abendessen ging es zurück ins Hotel – die 10.000 Schritte waren für heute mehr als gelaufen.

