Nach den Strapazen der letzen Tage stand heute endlich ein richtiger Erholungstag auf der Agenda. Entsprechend gemütlich wurde in den Tag gestartet: Noch bevor der Brötchenservice losgeschickt wurde, war schon die erste Folge GZSZ geschaut bzw. die Zeitung ausgelesen. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es mit einer weiteren Tasse Kaffee zu einer gemütlichen Leserunde auf den Balkon. Die brennenden Oberschenkel und Waden dankten es uns.
Gegen Mittag machten sich die Urlauber dann aber doch auf den Weg zu einer entspannten Bummelrunde ins benachbarte Bad Tölz. Gleich im allerersten Geschäft wurde zugeschlagen. Mal wieder eine Laufanalyse, mal wieder ein paar neue Schuhe. Nun sind alle versorgt.
Die Altstadt war schnell besichtigt, schließlich handelte es sich nur um eine Straße, welche den Berg hinauf ging.
Wie üblich bei unseren Ausflügen, wurde relativ schnell Hunger angemeldet, weshalb auch umgehend ein Lokal angesteuert wurde. Da in den letzten Tagen überwiegend süß gegessen wurde, war nun überraschenderweise etwas Salziges gewünscht, bevorzugt Obatzda. Leider haben wir bei der Auswahl der Lokalität das Kleingedruckte übersehen: Brotzeit Gerichte erst ab 15:00 Uhr, wir waren 90 Minuten zu früh dran. Na toll! Auf Nachfrage versicherte uns die Kellnerin, dass hier leider auch nichts zu machen sei. Die hungrige Stimmung sank nun weiter in den Keller. Aber hilft ja alles nichts, es wurde umgeplant: ein Salat und eine Haxe bitte. Geliefert wurde anschließend der falsche Salat und wer hätte es gedacht, geschmeckt hat er auch nicht. Zur Krönung wurden anschließend die umliegenden Tische fleißig mit Obatza versorgt. An unserem Tisch brodelte es nun so stark, sodass das geprellte Reisemitglied das Anrecht auf bezahlen einforderte. Ein äußerst ungewöhnlicher Schritt in unserer Gruppe. Was nun genau geschah ist leider nicht bekannt. Der Autor hat sich sicherheitshalber während des Bezahlvorgangs auf die Toilette gerettet…
Nach der kleinen Mahlzeit ging es mit Decke und Büchern ans schöne Isar Ufer. Ein bisschen lesen, ein bisschen schlafen und wieder ein bisschen lesen. Alles in allem ein sehr entspannter Nachmittag.

Und zu Hause ging es dann auch direkt so weiter: Lesen auf dem Balkon. Unterbrochen wurden wir lediglich von der Kuhparade, welche sich auf den Weg zur nächsten Weide gemacht hat. Richtig was los in unserem Dorf.

Abends ging es dann wieder zum Gasthof RamsAu, dem tollen Restaurant vom ersten Tag. Hier gab es noch ein zweites vegetarisches Gericht, welches probiert werden wollte. Und wie so oft, Bewährtes zahlt sich aus. Das Essen schmeckte vorzüglich.
Ende gut, alles gut.




