Think local!

Ganz getreu dem neuen Motto versuchen wir, uns so gut es geht an die asiatischen Gewohnheiten anzupassen. Begonnen wurde mit einem richtig asiatischen Frühstück in einem „Frühstückscafé“. Hier war die Hölle los. Zum Frühstück gab es Kaffee, Honigtoast und eine große Portion Nudeln mit Chili, Huhn und sonstigem Undefinierbaren.Heute stand die Sonne wolkenlos am Himmel und alleine die 50 Meter aus dem Hotel zum Frühstück waren ohne Schweißausbruch nicht zu schaffen. Auch die Ventilatoren im „Café“ halfen dabei nicht. Nach dem local Frühstück ging es erneut auf Erkundungstour.Wir steuerten in Richtung Völkerkundemuseum, einem Muss hier in Kuching. Dort wollten wir uns sogenannte Longhouses anschauen, in denen die Menschen abseits der Städte leben. Drei Liter Wasser später erreichten wir das Gebäude. Leider mussten wir feststellen, dass es derzeit saniert wird und deshalb geschlossen ist. Durch die kleinen Straßen von Old Chinatown kamen wir schließlich an einem Open Market raus.Auf der Jagd nach einem Kaffee und getreu unserem Motto sahen wir uns die Lokalität etwas genauer an. Schließlich gab es tatsächlich Kaffee und auch einen Snack, Reis mit Gemüse (nicht nach jedermanns Geschmack).Und es passierte, wie es passieren musste: unsere erste Fotoanfrage von Einheimischen. Also haben wir freundlich posiert und natürlich auch selbst ein Foto mit ihnen gemacht.Auf dem Weg ins Hotel erwischte es uns so richtig. Aufgrund aktueller Monsunzeit kann es immer wieder zu starkem Regen kommen – wie etwa heute. Glücklicherweise konnten wir uns schnell unterstellen… und da standen wir… eine ganze Stunde…und kein Ende in Sicht. Bis sich schließlich ein Teil der Reisegruppe erbarmte und Regenponchos in der benachbarten Mall besorgte.Kaum waren wir am Hotel angekommen ging es auch schon wieder los. Der „Sunday Market“, der witzigerweise schon samstags beginnt, wollte besucht werden. Mit einem Taxi ging es zu den etwas entfernten Markthallen. Eine Menge an Fisch, Fleisch, Gemüse und vor allem Obst bot sich hier. Und natürlich zu Schnäppchenpreisen. Ein ganzer Bund Minibananen kostet umgerechnet nicht einmal einen Euro. Also deckten wir uns mit etwas Obst ein und machten uns auf den Rückweg. Mit einem guten chinesischen Essen (und natürlich chinesischem Tee, ganz local), endete der Tag.

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