Schon wieder ein See

Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für die nächste Tage stand heute eine Fahrradtour um den Starnberger See bevor. Zeitiger als sonst ging es mit Sack und Pack los nach Seeshaupt, von wo aus die 52km lange Tour starten sollte. Das Auto in einer kleinen Seitenstraße abgestellt, ging es auch schon los.

Das erste Stück sollte sich später als das „Unschönste“ herausstellen, da oftmals auf der Straße gefahren werden musste. Doch alles was danach kam, war der Wahnsinn! Als durchaus „seeerprobt“ kann die Reisegruppe beschrieben werden. Während der Tegernsee deutlich überschaubarer und daher auch geballter, was Tourismus angeht, war, gefiel der Chiemsee im letzten Jahr nicht ganz so gut. Viele Straßenstücke machten es doch eher unidyllisch. Der Starnberger See hingegen glänzte mit tollen Wegen, die über weite Strecken durch den Wald und dadurch auch durch Schatten führten. Auch wenn man nicht dauerhaft am See direkt fahren konnte, war die Strecke landschaftlich dennoch toll.

Da Teile der Reisegruppe nach kürzester Zeit hungrig wurden, gab es um 11 Uhr schon das erste Mittagessen.

Die Gruppe war durchaus flott unterwegs (wenn man bedenkt, dass sie bei der letzten Wanderung nur überholt wurde). Starnberg, das auf halber Strecke liegt, wurde für die nächste Pause genutzt. In der örtlichen „Eiswerkstatt“ gab es erstmal einen „Schleck“ auf die Hand.

Gestärkt ging es weiter am See entlang. Da Teile der Reisegruppe glücklicherweise ihre „Kurze/Badehose“ anhatten, kam der Wunsch nach einem Bad auf. Gesagt, getan. An einer verlassenen Stelle wurde sich der Kleidung entledigt und in (jetzt) Badehose in den See gewatet. Scheint kalt gewesen zu sein…

Während sich die Einen im See vergnügten, wurden die anderen zum Opfer der einheimischen Stechmücken. Man kann regelrecht von einem Auffressen sprechen. Daher wurde nach der Rückkehr der restlichen Gruppe nicht lange gefackelt und die Weiterfahrt eingeschlagen.

Einige Kilometer später passierte die Gruppe die „Fischerei Sebald“, die in einem gemütlichen Garten frischen Fisch anbot. Das konnte natürlich nicht ausgelassen werden – eine Pause war bei der Hitze sowieso dringend nötig. Bei kühlen Getränken und Fischbrötchen konnte man ganz gut runter kommen.

Das letzte Stück ging dann auch noch ganz locker von den Beinen, ehe das Auto wieder erreicht wurde. Während des ganzen Tages musste man sich permanent entscheiden, ob man den schönen See oder die unglaublich großen und teuren Villen rund um den See bestaunen wollte. Die Entscheidung fiel nicht leicht!

Abgerundet wurde der Tag mit einem weiteren Kuhmarsch durch unser Dörfchen.

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