Mit großer Spannung wurde das erste Scottish Breakfast erwartet, schließlich ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages und legt den Grundstein für einen erfolgreichen Urlaubstag. Um Punkt 9 Uhr ging es runter in den Frühstücksraum. Die Auswahl war überschaubar, aber jeder Urlauber wurde fündig. Fans des kontinentalen Frühstücks begnügten sich mit einem kleinen Nutella Turm und leckerem schottischen Toastbrot. Schottland Fans gönnten sich das „Full Scottish Breakfast“ samt Haggis, Sausages, Bacon und Pilzen. Es machte satt…


Nach dem Frühstück ging es dann recht zügig los. Erster Programmpunkt des Tages waren die felsigen Gipfel rund um Arthur’s Seat. Der Aufstieg beginnt in Holyrood Park, ca. 45 Minuten Fußmarsch vom Hotel entfernt. Unterwegs wurden von Teilen der Gruppe die Toiletten der National Bibliothek Schottlands besichtigt. Der Rest der Gruppe vergnügte sich stattdessen in der Ausstellung „Legenden aus den schottischen Highlands“. Im Holyrood Park angekommen, begann der Aufstieg auf die Felsen. Der Aufstieg war anstrengend, aber die Schinderei lohnte sich. Auf dem Gipfel bot sich ein atemberaubender Ausblick über die komplette Stadt. In der Ferne erblickte man sogar die ersten Ausläufer der Highlands.



Wie gestern bereits beobachtet, kann das Wetter in Schottland recht schnell umschlagen. Wir schafften es gerade noch so in die Stadt, bevor der erste Regen einsetzte. Die Regenzeit überbrückten wir geschickt bei einer britischen „Tea Time“.


Im Anschluss ging es wieder hinauf zur Burg. Aber euch heute hatten wir kein Glück, die Burg war „ausverkauft“. Nicht schlimm, historische Gebäude sind sowieso nicht für jeden etwas, schon gar nicht wenn der Schwabe Eintritt zahlen muss. Also bummelten wir etwas durch die schönen Gassen und erfreuten uns am schönen schottischen Wetter.


Um 15 Uhr stand dann endlich das Highlight des Tages an: Eine Führung durch das Whisky Museum, der „Whisky Experience“. Die Führung war schön, aber leider auch sehr touristisch. Man musste sich regelrecht beeilen, um nicht von der folgenden asiatischen Rentnergruppe eingeholt zu werden. Am Ende gab es natürlich noch eine kleine Verkostung.


Nach der Bildungseinheit im Museum ging es zur Belohnung nach New Town shoppen. Da unsere Energiekapazitäten aufgrund der vielen gelaufenen Meilen schon ziemlich aufgebraucht waren, war dies „leider“ ein eher kürzeres Vergnügen. Recht zügig ging es deswegen zum Abendessen. Gestärkt wurde sich im vegetarischen Restaurant „David Bann“, einer Empfehlung aus unserem Reiseführer. Hier wagte sich nun auch der restliche Teil der Gruppe an Haggis heran und war regelrecht begeistert. Nach dem Essen marschierten wir recht erschöpft zurück ins Hotel.

