Die heutige Nacht endete schon vor dem Klingeln des Weckers. Mit Freude konnte festgestellt werden, dass es über Nacht geschneit hatte. Die Autos, Straßen und Bäume waren alle mit einer feinen Puderzuckerschicht überzogen. Sah herrlich aus und war ein toller Abschluss im Vergleich zu den matschigen Straßen des letzten Tages.

Überpünktlich fuhr das bestellte Taxi vor und fuhr die Reisegruppe zum Flughafen. Wirklich viel war dort nicht los. In der nächsten Stunde ging lediglich der Flieger nach Helsinki, weshalb auch nur Passagiere für diesen Flug in der Wartehalle waren. Einen so entspannten Check-In und eine noch entspanntere Sicherheitskontrolle gab es noch nirgends.

Während die Räumfahrzeuge noch die Landebahn frei schaufelten, fanden sich immer mehr Passagiere im Wartebereich ein. Trotzdem gefühlt nichts los gewesen. Mit etwas Verspätung, weil die Maschine noch enteist werden musste, ging es auf den einstündigen Flug nach Helsinki. Ziemlich wackelige Angelegenheit. Dafür serviert Finnair kostenlose Getränke, sogar auf der kurzen Strecke. Lieben wir!

Auch Helsinki wurde demnach mit einer Verspätung erreicht. Da sich die Reisegruppe in der letzten Reihe des Fliegers befand, dauerte auch der Ausstieg aus dem Flugzeug seine Zeit. Zeit, die die Reisegruppe eigentlich nicht hatte. Sollte das Boarding für den Weiterflug nach Kopenhagen schon in 5 Minuten starten. Doch glücklicherweise klappte alles Bestens – der Flug konnte erreicht werden. Und, Achtung Spoiler: das Gepäck schaffte es auch.

Der Kopenhagener Flughafen bot gleich ein ganz anderes Bild als das tiefenentspannte Rovaniemi. Trubel, Lautstärke und viele Menschen. Absoluter Kontrast. Mit dem Gepäck ging es los zur Metro, die innerhalb kürzester Zeit am Ziel war. Und auch der Hotel Check-In war direkt möglich, obwohl es eigentlich noch zu früh dafür war. Mit einer richtig coolen Aussicht auf Kopenhagen.

Nach einem kurzen Refresh ging es zu Fuß in die Stadt – heute einfach mal Freestyle und schauen, was die Stadt so zu bieten hat. Ziemlich viel, wenn man das auf den ersten Blick so sagen kann.



Man stolpert von einem kleinen Restaurant ins nächste süße Café. Zwischendurch immer wieder kleine, individuelle Läden und drum herum Unmengen an Fahrradfahrern. Das Ganze natürlich aber auch zu dänischen Preisen.
Da es die ganze Zeit regnete, gab es zunächst mal was zwischen die Backen. Eine Smorrebrod-Platte für Zwei. Ultra lecker.

Gestärkt ging es weiter die Straßen entlang bis zur TorvehallerneKBH, einer Art Markthalle. Die roch nicht nur an jeder Ecke lecker, sondern sah auch genauso gut aus.




Hier könnte man sich für teures Geld so richtig den Bauch vollschlagen, wenn man nicht schon gegessen hätte.
Da es ziemlich windig und regnerisch war, führte der anschließende Stadtspaziergang langsam aber sicher ins warme Hotelzimmer.



Manch einer vermisst schon jetzt die Ruhe und Einsamkeit im verschneiten Lappland. Das Kontrastprogramm hat begonnen!
