Die Geschichte unseres Tages ist schnell erzählt. Von 4.30 bis 5.30 Uhr lauschten wir zunächst gemeinsam mit allen anderen Einwohner Jakartas dem lieblichen Klang der Stimme des benachbarten Muezzins. Dieses Mal deutlich länger als sonst, ist ja schließlich Sonntag. Nach einem kurzen Frühstück machte sich unser gestriges Abendessen negativ bemerkbar. Daher entschieden wir uns, kein Sightseeing mehr zu machen – das Wort ist hier sowieso übertrieben – sondern direkt zu unserer Flughafenunterkunft aufzubrechen.
Diese ist mit Abstand die ranzigste von allen. Nennt sich Ibis Budget und ist wirklich sehr Budget. Mitten an der Autobahn, mit dem Shuttlebus immer noch weit vom Flughafen entfernt.
Hier packten wir unsere Koffer für unsere große Hausboot Tour die nächsten Tage um. Gar nicht so einfach, auf 15kg zu kommen. Da muss man schon sehr genau sein.
Kurzerhand nahmen wir in den Poolliegen des Nachbarhotels Platz. Richtige Schwaben eben. Auch hier schien der Pool voll im Besitz der Kinder zu sein. Wenigstens sind die Baderegeln etwas gelockerter.

Ein kurzes Abendessen (Reis mit Gemüse) und zahlreiche Moskitostiche später kam dann noch die Nachricht des Tages per Mail. Unser Flug am nächsten Morgen wurde einfach mal vorverlegt. Darf ich vorstellen, der Flug um 5 Uhr. Herrlich. Somit müssen wir den Shuttlebus um 2.45 Uhr nehmen.
Für uns geht es zurück nach Borneo, dieses Mal allerdings in den indonesischen Teil, genauer gesagt nach Pangkalan Bun. Von hier aus machen wir eine dreitägige Hausboot Tour mit hoffentlich ganz vielen Orang Uthan Sichtungen, wenigen Moskitostichen und etwas Schlaf trotz Schwankungen.