Neuer Tag, neue Chance auf gutes Wetter. Und tatsächlich meinte es der Wettergott gut mit uns. So gut, dass Teile der Reisegruppe hoch motiviert mit dem Fahrrad zum örtlichen Bäcker aufbrachen.

Der Tagesplan sah vor, einen Ausflug zum Walchensee zu machen und diesen mit dem Fahrrad zu umrunden. Mit dem Auto und den Rädern ging die wilde Fahrt los. Wer hätte gedacht, dass zwischen Obersteinbach und dem Walchensee so viele Serpentinen liegen…ein Glück fiel die Wahl auf den geeigneteren Fahrer. Erstaunlich auch, wie viele Fahrradfahrer sich doch dieser Qual aussetzen, Serpentine um Serpentine zu fahren. Nach einem kurzen Aussichtsstopp mit Blick auf den Kochelsee ging es auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter Richtung Walchensee.

Schon von oben sah der Walchensee deutlich cooler und eindrücklicher aus als der Kochelsee. Gut, dass wir uns für den Schöneren der beiden entschieden hatten. Voller Vorfreude ging es an der Uferpromenade entlang bis zum Zielparkplatz. Doch den sollten wir heute leider nicht mehr zu sehen bekommen. Einen Autostau später stellte sich heraus, dass ein Stück der Straße am See wegen Überschwemmung gesperrt war. Auch wenn die Jungs in Camouflage schon im Einsatz waren, um das Chaos zu beseitigen, so ging es für uns dennoch nicht weiter. Wir fackelten nicht lange und planten spontan um – haben ja schließlich Urlaub. Die Entscheidung fiel gegen eine 1,5 stündige Fahrt auf die andere Seite des Walchensees und für einen Ausflug zum heiß geliebten Tegernsee. Den Einstieg wählten wir dieses Mal in Kaltenbrunn.


Glücklicherweise spielte auch das Wetter richtig gut mit. Auch wenn an der ein oder anderen Stelle noch deutlich zu sehen war, dass es in den letzten Wochen ordentlich geregnet hatte. Teile der Reisegruppe machten bereits im Vorfeld unmissverständlich klar, dass eine Einkehr im Tegernsee Brauhaus Pflicht sei. Doch am Biergarten angekommen, sah das schon wieder anders aus. Menschenmassen, Warteschlangen, Massenabfertigung. Mehr fällt einem dazu nicht ein.

Ein guter Zeitpunkt, um Abstand davon zu nehmen. Ein Eis erfüllte seinen Zweck im ersten Moment dann doch auch. Nach 1,5 Stunden reiner Fahrtzeit konnte der Ausgangspunkt wieder erreicht werden.

Im Biergarten unseres Vertrauens wurde der Ausflug abgerundet.

Natürlich durfte der obligatorische Besuch eines örtlichen Getränkemarkts im Bayernurlaub nicht fehlen. So kehrte die Reisegruppe in den nächst besten Getränkemarkt ein, um die Kassierer mit einer eigens zusammengestellten „Probierkiste“ herauszufordern.
