Hakuna Mata, vergiss deine Sorgen

Nach 5 Jahren ist es endlich wieder so weit: Erwin und Fritzle bzw., für diese Reise könnte man die Protagonisten auch Timon und Pumba nennen, machten sich wieder auf zu einer Fernreise. Bei einer solchen Reise ist die Vorbereitung das A und O, entsprechend gründlich wurde gepackt. Die ganze Aktion lief ähnlich wie das Hochzeitspiel „Die Reise nach Jerusalem mit Gegenständen“ ab. Der/Die Spielleiter*in rief Gegenstände von einer vorbereiteten Liste auf, die verbleibende Spieler*innen flitzten im Sauseschritt durch die Wohnung und versuchten so schnell wie möglich, den entsprechenden Gegenstand zu finden und hochzuhalten.

Einmal Antibrumm bitte.

Selbstredend wurde nicht nur gründlich gepackt, sondern auch zeitig im Voraus.

Am nächsten Nachmittag war es dann endlich soweit und der Koffertrupp rückte aus. Dieses mal neu dabei, ein extra Koffer ausschließlich für die Kamera inklusive „Teleskop“. Wir sind alle schon sehr gespannt auf dessen ersten Einsatz durch unseren Reisefotografen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an den tollkühnen und mutigen Ausleihservice.

Mehr Koffer als Teilnehmer.

Ohne nennenswerte Zwischenfälle bzw. ist wahrscheinlich genau das das Nennenswerte, brachte die Deutsche Bahn uns überpünktlich zum Frankfurter Flughafen. Auch dort hatten wir in Nullkommanix unsere Koffer aufgegeben und die Passkontrolle durchlaufen. Ein erstes Highlight und eine absolute Neuerung erwartete die Reisegruppe dann bei der Sicherheitskontrolle. Scheinbar muss man mittlerweile sein Handgepäck nicht mehr ausräumen, darf seinen Gürtel anbehalten und sogar Getränkeflaschen mitnehmen. Ärgerlich (oder Glück gehabt), hätten wir das früher gewusst, wäre der ein oder andere bestimmt mit einer Kiste „Frische Brise“ aufgelaufen. Entsprechend schnell waren wir auch durch die Sicherheitskontrolle und am Terminal. Zusammen mit einer dort wohnhaften Maus warteten alle nun auf das Boarding.

Die Füchse der Gruppe putzen sich noch einmal die Zähne.
Vorbereitungen auf den 10.5 Stunden Flug.

Pünktlich um 21:55 war das Boarding der „Discover“ Maschine zu Ende. Manch einer war einfach froh, dass trotz Streik die Maschine abhob, manch anderer schimpfte wie ein Rohrspatz: „Das ist ja der kleinste Ferienflieger für eine Fernreise überhaupt“, war noch eine der freundlicheren Aussagen. Der Flieger war tatsächlich sehr kompakt gebaut und ohne unsere eigenen Wasserflaschen wären wir wahrscheinlich irgendwo über der Sahara verdurstet. Aber das ist mal wieder Jammern auf hohem Niveau, der Flieger löste seine Hauptaufgabe mit Bravour und brachte uns sicher ans Ziel.

Der Landeanflug wurde genauesten überwacht.
„Herzlich Willkommen in Windhoek.“
Der Hauptstadt Flughafen Namibias

Der Flughafen Windhoeks stellte sich sehr überschaubar heraus. De Facto gibt es eine Landebahn und ein angrenzendes Gebäude mit einer Tür, durch welche man zur Passkontrolle gelangt. Nun erklärte sich uns auch die Größe unseres Ferienfliegers. Eine größere Maschine würde die hiesige Passkontrolle zum kompletten Kollaps bringen. Nachdem wir uns durch die Kontrolle gewartet hatten, wurde umgehend der erstbeste namibische Bäcker aufgesucht, denn nicht alle Teilnehmer waren mit dem „Ferienflieger Frühstück“ einverstanden. Entsprechend gestärkt wurde unser Mietfahrzeug für die nächsten 14 Tage oder auch nächsten 2900km abgeholt. Wie mittlerweile üblich bei unseren Urlaubsmietwagen war auch hier das Lenkrad auf der rechten Seite. Ohne große Umschweife ging es dann auch schon los. Es dauerte nicht lange und wir sahen schon die ersten Affen am Straßenrand sitzen.

Pumba freut sich über ein Pumba Schild.

Nach ca. 30 Minuten Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft in „Klein Windhoek“, ein östlicher Stadtteil der namibischen Hauptstadt.

Unsere Unterkunft, the Elegant Guesthouse.

Lange ausruhen konnten wir uns jedoch nicht, schließlich mussten wir uns noch für die bevorstehende Reise vorbereiten. Hierzu wurde uns das „Eros Center“, ein nahe gelegenes Einkaufszentrum empfohlen.

Experte bei der Proviant Auswahl.
25 Liter Wasser, das sollte für die nächsten Tage reichen.

Nach dem Einkaufen ging es wieder zurück in die Unterkunft. Nun war endlich etwas Zeit zum Entspannen von den Reisestrapazen.

Pure Reinheitsgebot Beer

Um viertel vor Sechs wurden wir dann von unserem Taxi zum Abendessen abgeholt. Wie in jedem Urlaub gilt bei einigen natürlich das Motto „Eat&Drink Local“. Entsprechend wurde die Namibia Grillplatte, bestehend aus Kudu, Springbok und Zebra bestellt. Alles sehr lecker. Diese Euphorie teilten jedoch nicht alle aus der Reisegruppe, ist die vegetarische Auswahl bis jetzt zumindest sehr dürftig. Nach dem Essen ging es dann doch sehr zeitig zurück in die Unterkunft, der Übernachtflug zollte so langsam seinen Tribut.

Abendessen im Joe’s Beerhouse.

Ein Kommentar

  1. Zebra, krass!

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